
Isabel Fehr
Projektleiterin
Gemeinsam mit dem IKRK sowie unseren 190 internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond Schwestergesellschaften engagieren wir uns für Menschen in akuter Not.
Bei Hunger- und Naturkatastrophen sowie Kriegs- und Krisensituationen rufen wir zu Spendenaktionen auf und leiten die Mittel dorthin weiter, wo sie am dringendsten benötigt werden.

SPENDENAUFRUF: Humanitäre Nothilfe
Am 27. August 2026 verwüstete eine sogenannte «Jahrhundert Sturzflut» den Norden von Nepal. Die beiden Provinzen Razuwa und Nuwakot wurden besonders stark betroffen, an einigen Orten beobachteten Menschen Flutwellen von schätzungsweise 8 bis 10 Metern Höhe. Die verheerende Naturkatastrophe riss ganze Dörfer mit sich und beschädigte Strassen, Brücken, Märkte sowie Wasserkraftanlagen schwer.
Zum jetzigen Zeitpunkt gelten unzählige Personen als vermisst. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt nach wie vor stündlich. Die humanitären Bedürfnisse vor Ort sind riesig, das Nepalesische Rote Kreuz wird von einer Delegation des Schweizerischen Roten Kreuz sowie der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond Bewegung unterstützt. Zudem wurde der Internationale Nothilfe Appell DREF* unverzüglich ausgelöst, innert 24 Stunden sprach das IFRC** bereits CHF 1 Million Soforthilfe aus.

SPENDENAUFRUF - die ersten 72 Stunden
Jetzt zählt jede Minute, die ersten 72 Stunden sind elementar bei der Suche nach Vermissten. Gleichzeitig müssen Verletzte schnellstmöglich medizinisch erst versorgt werden. Nach wie vor sind zahlreiche Gebiete von der Versorgung abgeschnitten und nur per Helikopter zu erreichen, viele Strom- und Mobilfunkverbindungen sind zerstört. Gemäss aktuellem Stand heute sind mehrere Zehntausend Menschen sind von der sogenannten Jahrhundertkatastrophe betroffen: Tausende benötigen eine Notunterkunft, lebensnotwendige Güter wie Wasser, Nahrung, Decken und Kleidung.
«Wir waren gestern an einer Sitzung beim Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) in Bern. Pascal Morf, Leiter Katastrophenmanagement SRK war ebenfalls dabei und berichtete kurz, was in Nepal gerade passiert. Dabei zeigte er ein eindrücklich-bedrückendes Video, welches die unglaublich zerstörerische Wucht des Wassers aufzeigte. SRK unterhält seit vielen Jahren eine langfristige Partnerschaft mit dem Nepalesischen Roten Kreuz. Die Spenden aus Liechtenstein werden deshalb gemeinsam mit dem SRK direkt ans Nepalesische Rote Kreuz übergeben», sagt Isabel Fehr, Projektleiterin LRK.
Nach Venezuela und Kolumbien ist dies leider bereits die dritte, verheerende Naturkatastrophe innert gerade einmal acht Wochen. Der humanitäre Bedarf ist nach wie vor immens, wir danken allen Menschen in Liechtenstein, die unseren Nothilfe Aufruf unterstützen: im Zeichen der Menschlichkeit

Spendenaufruf
Am Morgen des 10. August 2026 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens.
Die Erschütterungen waren in ganz Kolumbien sowie in Venezuela, Ecuador und Panama zu spüren.
Das Kolumbianische Rote Kreuz leistet rund um die Uhr Unterstützung und hilft der betroffenen Bevölkerung vor Ort.
Danke für Ihre Spende. Im Zeichen der Menschlichkeit.

Die Beiträge des Katastrophenfonds verwenden wir für die Unterstützung nach Katastrophen, die es nur selten oder nicht mehr in die Medien schaffen. Oft sind es Länder, die von multiplen Krisen betroffen sind und zu den ärmsten der Welt gehören – vergangenes Jahr waren dies unter anderem Somalia, der Sudan oder Haiti.

Mit unserem Jubiläumfonds unterstützen wir (meist) mehrjährige Sonderprojekte, zu welchen wir eine enge Beziehung haben. Dies sind beispielsweise: die «Smiley Clubs» für Kinder in Armenien; das Kükenprojekt für Familien in der Ukraine; der Bau einer Bibliothek nach dem Erdbeben in der Türkei oder der Wiederaufbau eines umgesiedelten Dorfes in Burundi.

Individuelle Unterstützung
Wenn Sie persönlich oder Ihre Stiftung eine spezifische Region oder ein bestimmtes Projekt unterstützen möchten, kontaktieren Sie uns jederzeit. Unsere internationalen Kolleginnen und Kollegen sind vor Ort und wir können sie gemeinsam unterstützen.

Projektleiterin

Generalsekretärin und Geschäftsführerin